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Cake day: June 25th, 2024

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  • Ja, ist ein valider Punkt, ist mir persönlich aber zu viel Argwohn. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Veranstalter nicht mit Israel-, Palästina- oder Russland-Flaggen auf der Bühne auseinandersetzen möchten. Mein Eindruck war bisher, der ESC böte queeren Künstlern sehr gerne eine Bühne, aber ich bin kein ESC-Expert. Wie gesagt halte ich das Fahnenverbot für albern, aber es wäre vorschnell auf Queer-Feindlichkeit zu schließen.



  • Der Titel ist irreführend: es wurden auf der Bühne nicht gezielt Pride-Fahnen, sondern alle Fahnen außer der eigenen Nationalflagge verboten. Davon ist eine Piratenband, die einen Jolly Roger hissen möchte betroffen und Feuerschwanz hätten ihre Fahnenchoreographien nicht machen können (falls wir sie geschickt hätten), aber genauso sind auch Flaggen des Deutschen Kaiserreichs oder der Konföderierten Staaten von Amerika oder was auch immer Leute mit zweifelhafter Gesinnung noch hissen würden ausgeschlossen. Macht es nebenbei auch unmöglich beim Eurovision die EU-Flagge auf der Bühne zu zeigen.

    Kritik ist wichtig, wo sie angebracht ist und gerade in Hinblick auf den letzten Punkt finde ich die Regelung albern, aber für meinen Geschmack wird in dem Artikel zu sehr die Opferrolle beansprucht. Fahnen sind überall außer auf der Bühne noch erlaubt und alle andere Pride-Symbolik ist meines Wissens auch auf der Bühne weiter erlaubt.




  • Metas Strafe ist laut Kommission auf dessen “Pay-or-consent-Modell” zurückzuführen. Die Brüsseler Behörde hatte bereits vergangenen Juli mitgeteilt, sie vertrete die Ansicht, dass dieses nicht mit EU-Recht vereinbar ist.

    Kann mir jemand erklären, wie sich das von dem “Pay-or-consent-Modell”, die man bei den meisten größeren deutschen Medienseiten mittlerweile vorfindet, unterscheidet. Oder hat da einfach nur noch keiner gegen geklagt? Die schicken, wenn man nicht zahlt, ja auch deine persönlichen Daten an gut 200 bis 300 Anbieter, viele davon außerhalb der EU, wie z.B. auch Meta. Manche Platformen wie z.B. heise sind sogar so dreist, dass man sogar mit Abo noch ein weiteres Abo für Werbe- und Trackingfreiheit abschließen muss.


  • Fairerweise ist der Titel der Nachricht etwas aus dem Kontext gerissen. Im Artikel steht es dann mit Kontext:

    Der WDR müsse allerdings den Diskurs über die AfD mit journalistisch professionellen Angeboten moderieren. „Das ist für unsere Glaubwürdigkeit wichtig“, erklärte Vernau.

    Die Aussage ist also, AfD Inhalte journalistisch und professionell zu moderieren ist für die Glaubwürdigkeit sicher. Wenn das heißt, dass es in Zukunft mehr Formate gibt, die wie ZDF Magazin Royal die AfD-Ihnhalte kritisch aufgreifen, dann ist das was Gutes. Ich bin dennoch skeptisch und sehe das als Spiel mit dem Feuer, denn mehr Formate wie “klar” können wir absolut nicht gebrauchen.

    Was ich mir persönlich am meisten wünschen würde, wäre mehr positive Berichtserstattung. Also auf die vielen Positivbeispiele von Zuwanderung eingehen, die allzeit niedrige Kriminalitätsrate hervorheben, zeigen wie Umweltprojekte die Lebensqualität verbessern und so weiter. Das ist ja ein Hauptproblem der Politik heute: du kannst besser gar nichts machen, als viel Gutes mit ein paar wenigen negativen Konsequenzen, denn auf diesen negativen Konsequenzen wird herum geritten werden und verdrängen alles Gute.